AIDA ist eine Abkürzung und steht für ein klassisches Werbewirkungs-Prinzip.Das Stufenmodell enthält vier Phasen, (diese können sich auch überschneiden) welche ein Kunde durchläuft und die letztlich zu dessen Kaufentscheidung führen sollen. Die vier Phasen sind gleichermaßen relevant und gewichtet – sie finden auch heute noch in Werbestrategien und Verkaufsgesprächen Verwendung. Das Akronym AIDA setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Phasen zusammen: 1. Attention (Aufmerksamkeit) – Die Aufmerksamkeit des Kunden wird angeregt. 2. Interest (Interesse) – Das Interesse des Kunden wird erweckt, die emotionale Verbindung aufgebaut. 3. Desire (Verlangen) – Auf Seiten des Kunden entsteht ein Verlangen (Besitzwunsch). 4. Action (Aktion) – Der Kunde kauft das Produkt.

Antiqua (lat. antiquus „alt, einstig“) bezeichnet eine rundbogige Druckschrift römischen Ursprungs. Sie basiert auf dem lateinischen Alphabet. Verschiedene Mischformen der Antiqua sind heute die am häufigsten verwendeten Druck- und Schreibschriften der westlichen Welt. Umgangssprachlich bezeichnet man als Antiqua auch Serifenschriften als Gegensatz zur serifenlosen „Linear-Antiqua“, den Grotesk-Schriften.Bild: Original der Bembo (Wikipedia)
Die neue Kunst (in Deutschland als "Jugendstil" bekannt) entwickelte sich um 1894. Die kunstgeschichtliche Epoche basierte auf der Ablehnung historischer und traditioneller Werte und Refrenzen. Auswirkungen hatte dies sowohl auf die Kunst, als auch auf die Architektur und das Interior Design. Dekorative Elemente wie geschwungene Linien und florale Ornamente sind beispielhaft für die "Art nouveau".

Otl Aicher (1922-1991) war einer der bedeutetsten deutschen Grafiker und Gestalter des 20. Jahrhunderts.
1946 begann Aicher ein Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Schon im Jahr darauf eröffnete er sein eigenes Atelier in Ulm.
Er war Mitbegründer der Volkshochschule in Ulm, für welche er auch zahlreiche Plakate entwarf. Später war Aicher auch lehrend tätig, als Dozent für visuelle Kommunikation an der HfG (Hochschule für Gestaltung) Ulm. Otl Aicher kann als einWegbereiter des Corporate Design gesehen werden: So entstand noch an der HfG das visuelle Erscheinungsbild der Lufthansa, das bis heute in einer leichten Modifikation verwendet wird. Eine seiner bekanntesten Arbeiten war jedoch die Definition und Umsetzung der Gestaltungsrichtlinien für die Olympischen Spiele in München 1972, die Arbeit umfasste einfach alles: von Uniformen bis hin zu Plakate und Eintrittskarten.
Bild: blog.onpaperwings.com
Azureelinien (frz.: assurance = Versicherung, Sicherheit) sind fein schraffierte, meist wellenförmiges Linienmuster (Sicherheitslinien) auf Dokumenten, Wertpapieren, Schecks und Formularen zur Erschwerung von Fälschungen und Kopien.
Im deutschen Schriftsatz werden mit den „Gänsefüßchen“ Zitate und die wörtliche Rede gekennzeichnet. Fälschlicherweise werden im DTP-Schriftsatz immer noch häufig die Zollzeichen (") verwendet (auch „Deppen-An- und Abführung“ genannt).
Deutsche (auch polnische, rumänische, russische, slowakische, slowenische, tschechische, ungarische, istländische) Anführungszeichen:
„ … “ (99 unten, 66 oben)
Deutsche (auch dänische, polnische, kroatische, slowakische, tschechische, ungarische) Guillemets:
» … «
Niederländische (auch afrikaans, ungarisch,) Anführungszeichen:
„ … ” (99 unten, 99 oben)
Englische (auch amerikanische, irische, spanische, französische, portugisische) Anführungszeichen:
“ … ” (66 oben, 99 oben)
Schwedische und finnische Anführungszeichen:
” … ” (99 oben, 99 oben)
Italienische und türkische Anführungszeichen:
“ … „ (66 oben, 99 unten)
Französische (auch italienische, spanische, portugisische, rumänische, norwegische, griechische, russische, slowenische, türkische) Guillemets:
« … »
Schwedische und finnische Guillemets:
» … »
Korrektur des Verfassers/Auftraggeber nach der (teils auch finalen) Erstellung des Layouts/Satzes und Beendigung der Hauskorrektur (Tipp- und Satzfehler).
Die Autorenkorrektur bezieht sich dementsprechend nicht auf die Beseitigung von Rechtschreibfehlern oder Ähnlichem, sondern auf grundlegende Änderungen.
Hervorheben von Textstellen mit Hilfe typografischer Mittel wie dem Fettdruck oder der Kursivstellung (—> Schriftschnitt). Wird eine bestimmte Form der Auszeichnung, z.B. die durch einen fetteren Schriftschnitt, einem Verwendungszweck zugeordnet, sollte diese Form im gesamten Dokument beibehalten werden (form defines function). Verschiedene Auszeichnungsformen dienen unterschiedlichen Anwendungszwecken:
Die „aktive Auszeichnung“
The quick brown fox jumped over the lazy dog.
Die Auszeichnung durch einen fetten oder halbfetten Schriftschnitt wird vor allem dann verwendet, wenn einzelne wichtige Wörter innerhalb eines Textes deutlich hervorgehoben werden sollen. Diese Art der Auszeichnung soll schon vor dem Lesen auffallen, um die Orientierung innerhalb eines Textes zu vereinfachen und um die Lesegeschwindigkeit zu erhöhen.
The q u i c k brown fox jumped over the lazy dog.
Dieselbe Funktion hat auch der Sperrsatz, der überwiegend in der klassischen Buchgestaltung Verwendung findet.
The QUICK brown fox jumped over the lazy dog.
Eine Auszeichnung durch Kapitälchen oder Versalien (= Großbuchstaben oder Majuskeln) eignet sich ebenfalls zur deutlichen Hervorhebung von wichtigen Wörtern und kürzeren Textpassagen. Allerdings sollten keine längeren Textabschnitte in Versalien oder Kapitälchen gesetzt werden, da diese schlechter zu lesen sind.
Die „integrierte (harmonische) Auszeichnung“
The quick brown fox jumped over the lazy dog.
Eine Auszeichnung durch einen kursiven Schriftschnitt ist dezent. Der Grauwert des Textes verändert sich nicht, da sich die Kursive in der Regel wenig von der Grundschrift unterscheidet. Besonders Hervorhebungen, die erst während des Lesens auffallen sollen, werden in kursiver Schrift gesetzt.